Zuerst einmal sprachlos...

... bin ich nach den heutigen Artikeln in der Backnanger Kreiszeitung und der Höhe der Zuwendung! Ein ausführlicherer Kommentar folgt zu einem späteren Zeitpunkt! Doch lest selbst in diesem Auszug aus dem heutigen Originalartikel:


Rekordsumme von 128000 Euro verteilt


BKZ-Leser helfen: Beeindruckende Spendenbereitschaft – Der Backnanger Hospizneubau wird mit 35000 Euro unterstützt


Neuer Rekord bei der Weihnachtsspendenaktion BKZ-Leser helfen. Erstmals konnten 128000 Euro ausbezahlt werden. Der Hauptposten mit 35000 Euro kommt dabei dem Neubau des stationären Hospizes in Backnang zugute. Insgesamt sind 1323 Gutschriften auf den beiden Spendenkonten eingegangen.


Von Matthias Nothstein


Das Schicksal vom Michael Much aus Auenwald ist vielen Spendern nahegegangen. Im September 2016 verunglückte der damals 39-Jährige im Backnanger Freibad. Er war unter ungeklärten Umständen mit dem Kopf so unglücklich auf den Beckenboden aufgeschlagen, dass die Bandscheibe zwischen dem vierten und fünften Halswirbel geplatzt ist. Die Folge: eine Lähmung vom vierten Halswirbel abwärts. Allerdings gibt es einen Lichtblick, eine richtig große Hoffnung sogar: Das Rückenmark wurde bei dem Unfall nämlich nicht durchtrennt, sondern „nur“ extrem gequetscht. Einige Wochen nach dem Unfall und nach mehreren Krankenhausaufenthalten verspürte der Facharbeiter ein erstes Kribbeln im rechten Zeigefinger. Nicht erst seit diesem Tag steht die Rehabilitation ganz oben auf seinem Tagesplan. Der 40-Jährige trainiert drei bis fünf Stunden täglich, erhält je zweimal wöchentlich Besuch von Ergo- und Physiotherapeuten und kann schon am ganzen Körper wieder Empfindungen spüren. Noch kann er seine Finger nicht nutzen und auch an ein Gehen oder Stehen ist noch lange nicht zu denken. Aber der Kämpfer gibt nicht auf und freut sich, fast jeden Tag einen Fortschritt zu verspüren. Immer mehr Partien des Körpers reagieren wieder auf Reize, immer mehr Bewegungen lassen sich wieder steuern.


Der vierfache Familienvater ist inzwischen schon wieder acht Monate zu Hause. Aber seine Mietwohnung im ersten Obergeschoss eines Wohnhauses musste umgebaut und umgestellt werden, in erster Linie das Bad und das Schlafzimmer. Nach dem Unfall musste das Familienauto verkauft werden, seither besteht der „Fuhrpark“ der sechsköpfigen Familie aus einem kleinen Polo. Geplant ist, ein etwas größeres Auto anzuschaffen, damit Michael Much, wenn es weiterhin so aufwärtsgeht, auch wieder einmal etwas anderes sieht als nur Arztpraxen und sein Heim. Ein behindertengerechtes Auto würde ihm und seiner Familie wieder einen größeren Aktionsradius ermöglichen. BKZ-Leser helfen unterstützt die Familie mit 10000 Euro.


... den vollständigen Artikel findet ihr hier


An dieser Stelle noch einmal ein riesengroßes Dankeschön an alle, die mir die Kraft geben, das alles weiter durchzustehen!


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Weitere Schlüsselwörter: 

starke Solidarität unter Kollegen – eine große Familie hilft – Zusammenhalt der Kollegen bei Daimler – trotz großem Unglück nicht allein – Hilfe für Michael Much